2. Rennen am Nürburgring 25. - 27. Mai 2012

FAST PERFEKTES WOCHENENDE IN DER EIFEL

Die International GT Open bestritt am Wochenende ihren einzigen Auftritt in Deutschland und waren mit hochkarätig besetzten Fahrerpaarungen und acht verschiedenen Marken in die Eifel gereist. Die spanischen Serienbetreiber waren einer Einladung des AvD gefolgt und trugen den zweiten Lauf der Saison im Rahmen des Eurorace-Weekends aus. Inmitten einer sommerlich warmen Motorsportlandschaft boten die Rennboliden der GTS und Super-GT-Kategorie wieder Rennsport vom Feinsten mit spannenden Rad-an-Rad-Kämpfen und spektakulären Überholmanövern. Neben der Hauptserie GT Open präsentierten sich die STT Spezial-Tourenwagen Trophy und die Supercar Challenge powered by Dunlop sowie die obligatorischen Rahmenserien European F3 Open und Renner der FIA Formula 2.

Freddy Kremer begann das erste freie Training am Freitagmorgen bei sonnigen und für den Nürburgring ungewöhnlich warmen Temperaturen mit einem bestens vorbereiteten Ferrari GT3. Doch die Zeiten zeigten sich nicht sehr zufriedenstellend, da plötzlich massive Bremsprobleme auftauchten und die rote Diva schier unfahrbar machten. Auch der texanische Teamkollege kam nicht richtig in Fahrt, was auch unter anderem daran lag, dass er auf dieser Rennstrecke noch nie gefahren ist. Steven Earle nutzet daher das erste Training zum Kennenlernen des Tracks. Nachdem die erfahrene Mechaniker-Crew in der Pause zwischen den beiden Trainings die Bremsanlage erneuert und die Spur optimiert hatten, purzelten plötzlich die Zeiten. Mit einer 2.06.513 fuhr Freddy Kremer seine persönliche Bestzeit, während der Texaner mit einer 2.07.620 aufwarten konnte. Leider wurde die Session 10 Minuten vor Schluss durch eine rote Flagge aufgrund eines bösen Abflugs eines Kessel-Ferraris abgebrochen und nicht wieder gestartet. Steven Earle ging somit wertvolle Testzeit verloren.

Im ersten Qualifying am Samstagmorgen verbesserte Earle seine Bestzeit vom Vortag um annähernd eine Sekunde und stellte den Ferrari 458 Italia auf den 12. Startplatz. Vor dem zweiten Qualifying brach in allen Ferrari Boxen enorme Hektik aus. Die Rennleitung hatte entschieden, allen Boliden der italienischen Edelmarke einen Air Restrictor zu verpassen, um die Chancengleichheit mit den bis dato arg unterlegenen Porsche Rennfahrzeugen wieder herzustellen. Ein solcher Luftmengenbegrenzer bedeutet gleichzeitig weniger Leistung und da das Motoren-Management nicht so kurzfristig auf die neue Situation eingestellt werden konnte, machte sich das auch bei den Zeiten von Freddy Kremer im 2. Qualifying bemerkbar. Dennoch verbesserte er seine Bestzeit vom Vortag um 1 ½ Sekunden und konnte am Ende Startposition 10 herausfahren.

Das erste Rennen wurde am Nachmittag gestartet, Steven Earle konnte seinen Startplatz behaupten und jagte in Folge den McLaren von Lapidus Racing. Doch nach einiger Zeit konnte er dessen Pace nicht mehr mitgehen, da plötzlich massive Bremsprobleme und Übersteuern auftraten. Beim obligatorischen Boxenstopp mit Fahrerwechsel und Nachtanken wurde dann auch der Reifendruck geändert, sodass Freddy Kremer anschließend mit super Zeiten durchs Feld pflügen und sich bis zum Schluss des 70minütigen Rennens bis auf den 10. Platz vorkämpfen konnte.

Mercedes SLS mit Kenneth Heyer und Jan Seyffarth an Bord erkämpften sich nach einem harten Fight mit dem Porsche 997 GT3 R des Deboeuf Raceteams mit Marco Seefried und Thomas Gruber den Sieg in der GT3-Klasse. Sensationelle Dritte wurden das Youngster-Team von Kessel Racing mit Daniel Zampieri und Michael Dalle Stelle.

Bei sonnigen Temperaturen wurde am Sonntagmittag das zweite Rennen gestartet. Freddy Kremer kam sehr gut weg und konnte sich in den folgenden Runden immer näher an den Ferrari von AF Corse heranpirschen. Kurz vor dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel in der 30. Minute ging Kremer am gegnerischen Ferrari vorbei. Der Aufenthalt in der Box wurde ohne Probleme absolviert und Steven Earle ging weiter auf Zeitenjagd. Bis zum Ende des Rennens hatte er sich mit soliden Rundenzeiten auf Position 8 vorgeschoben, doch Team und Fahrer konnten sich nicht lange über diese Platzierung freuen, da der Texaner beim Boxenstopp die Pflichtstoppzeit unterschritten hatte und eine Zeitstrafe kassierte. Trotzdem ist Freddy Kremer mit seiner Crew höchst zufrieden mit Platz 10 und Platz 9 in beiden Rennen und alle sehen nun zuversichtlich nach Spa, wo beide Fahrer exzellente Streckenkenntnisse aufweisen können und weiter in die Top Ten vorstoßen wollen.

Den Erst- und Zweitplazierten des Vortages, Mercedes und Porsche, gelang am Sonntag eine Wiederholung nachdem der Deboeuf-Porsche lange Zeit auch die Gesamtwertung angeführt hatte, jedoch am Ende dem stärkeren Mercedes SLS weichen musste. AF Corse Race Team mit Stefano Bizzari und Andrea Rizzoli wurden auf Ferrari GT3 Dritte.

Viele Sponsoren und Gäste von Kremer Racing waren am Wochenende zum Nürburgring gereist und erlebten ein besonders spannendes und actionreiches Race Weekend. Ein besonderes Highlight erlebte der langjährige Sponsor des Teams, Rolf Leube, der an diesem Jahr sein 10-jähriges Sponsoring-Jubiläum mit Kremer Racing feiert. Mit einer gefühlvollen Rede ehrte Freddy Kremer am Samstagabend Rolf Leube für sein Engagement und überreichte ihm einen großen Pokal und Blumen.

Unsere Gäste am Nürburgring:

- Jörg Löser / Vorstand ICSC AG mit Gästen

- Hans-Joachim Holtschoppen / CEO SFAM-Group mit Gästen

- Hans-Günther Gehring und Anka Unger / Vorstand GK Finanz AG mit Gästen und Mitarbeitern

- Constantin Seretoulis / Geschäftsführer Sensus Investment Engineering mit Gästen

- Rolf Leube mit Partnerin / Rolf Leube & Partner

- Peter Bauer / Vemma

- André Meisel + Bernhard Schuster / Kyra Vers. Makler

- Jürgen + Brigitte Bäuerle / Fortuna Lebensversicherung

- Stefan + Irina Bieber / Credit Suisse

- Götz von Geldern mit Kindern Carl und Vincent

- Matthias Adamietz + Alexandra Jagtiani / MAC

- Werner Bauer / Topselect Management GmbH

Und der Fanclub von Freddy Kremer aus Stadtsteinach unter der Führung von Manfred Korkisch