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Special Events

G2 Racing-Ferrari in Berchtesgaden

Gipfeltreffen in Berchtesgaden

Am 2. Juni 2009 präsentierten sich im Interconti Resort Berchtesgaden vier Rennboliden der Liga der Traumsportwagen auf dem Obersalzberg. Kurz vor dem ADAC GT Masters Weekend in Hockenheim trafen sich Teamchefs, Fahrer, Verantwortliche und prominente Gaststarter der Serie auf dem geschichtsträchtigen Berg. Dort hat der Motorsport eine lange Tradition: von 1950 bis Mitte der 70er Jahre wurden dort die berühmten Salzberg- und Rossfeld-Rennen ausgetragen.

Axel Watter, Manager des Buchbinder-Porsche-Rennteams und Organisator des Gipfeltreffens, verfolgte damit in Zusammenarbeit mit dem ADAC und der SRO Deutschland die Idee, das ADAC GT Masters Weekend in der Öffentlichkeit besser bekannt zu machen. Dazu hatte er auch einige Journalisten aus der Region und vor allem aus München eingeladen.

G2-Racing Teameigner Felice De Grandi stellte den Ferrari 430 GT3 gerne für diese Präsentation bereit und reiste mit Stammfahrer Björn Grossmann an. Neben Freddy Kremer war auch Thomas Jäger zum Obersalzberg gekommen und reihte sich in die Riege der Toppiloten ein: Christian Abt (Ex-DTM-Fahrer und derzeit Tabellenführer im GT-Masters), Christopher Haase (ADAC GT Meister 2007 und Vizemeister 2008), Rennlegende Hans-Joachim Stuck und sein Sohn Johannes sowie Skisprung-As Sven Hannawald und Bob-Olympiasieger Christoph Langen. Flankiert wurden die Piloten von nicht minder hochkarätigen Vertretern der Traumsportwagen: Harry Unflath, Marketingleiter von ABT und Hans Reiter, Lamborghini-Rennstallbesitzer.

Das ADAC GT Masters bestritt in 2007 seine Debütsaison. Im mittlerweile dritten Jahr sind Marken wie Aston Martin, Corvette, Ferrari, Ford GT, Lamborghini, Porsche, Ascari und Audi vertreten. In Hockenheim geht auch der Alpina BMW an den Start. Die Grundidee ist, dass nicht die Hersteller selbst, sondern Privatteams die zum Teil über 500 PS starken Boliden einsetzen. Dieses Konzept macht das Masters auch für Hans Joachim Stuck in seiner Rolle als Motorsportrepräsentant des VW-Konzerns so interessant. Zu seiner Konzernfamilie gehören Audi, Porsche und Lamborghini. „Die Marken treten hier nicht direkt als Werksteams gegeneinander an, sondern werden von Privatteams eingesetzt und fungieren somit als unsere Verlängerung, die wir gern unterstützen“ so Stuck beim anschließenden Kamingespräch, das Peter Lill, ADAC Presse München, gekonnt moderierte.

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Race-4-Kids
Charity-Event 8.8.09 in Friedrichshafen


Kremer Racing bei Mega-Event am Bodensee

Traumhaftes Augustwetter und die neue Messe in Friedrichshafen bildeten die Kulisse für einen Event der Extraklasse am Bodensee. Timo Scheider, der amtierende DTM-Champion und Jasmin Rubatto hatten sich in diesem Jahr selbst übertroffen. 28 mit Prominenten, Profis und Amateuren besetze Karts gingen nach einer Verzögerung von einer halben Stunde um 15.30 Uhr an den Start. Am Ende des Tages waren fast 40.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.
8000 Fans feuerten die Teams an und freuten sich über die große Nähe zu den prominenten Mitstreitern. Der sichtlich gelockerten und familiären Atmosphäre konnte auch der große Regen, der pünktlich zum Rennstart eintraf, nichts anhaben. Zum Schauen gab es auch in der großen Messehalle sehr viel. Alle Teams waren in diesem Jahr in rennmässig getrimmten Boxen untergebracht, sodaß sich alle Sponsoren mit ihren Produkten werbetechnisch gut präsentieren konnten. Timo Scheider’s DTM-Crew präsentiere nicht nur den ABT-Racetruck sondern boten auch eine kleine Showeinlage mit dem DTM-Rennwagen. Daneben präsentierten sich die Motorsport-Teams Holzer und Huber Logistik mit ihren Einsatzautos.

Freddy Kremer, der aus dringenden persönlichen Gründen leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, wurde im Team #21 um Marc Giradelli vom Vorstand der Compexx Finanz AG, Lutz Richter, vertreten. Katja Thelen, Freddy Kremer’s Lebensgefährtin, fuhr ihr erstes offizielles Kart-Rennen im Team von Cora Schumacher. Nachdem sich am Vormittag alle Fahrer sowohl mit der Strecke als auch mit ihren Karts vertraut machen konnten, wurde es um 12.00 Uhr ernst. Die drei besten Fahrer des Cora-Schumacher-Teams aus dem Freien Training wurden zum halbstündigen Qualifying geschickt und gaben ihr Bestes. Mit 40.437 Sekunden fuhr Cora Schumacher in ihrem Turn Startplatz 18 heraus. Das Team von Lutz Richter hatte im Getümmel der 28 Piloten weniger Glück und konnte nur den 21. Startplatz ergattern.

Das Rennen mußte aufgrund des umfangreichen Rahmenprogramms mit Drift- und Flugshow und der Fahrerpräsentation um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Cora Schumacher, die den Startturn fuhr, konnte sich im Laufe ihres Stints auf Platz 16 vorarbeiten, ihre ruppige Fahrweise brachte ihr aber eine Stop-and-Go-Strafe ein und sie fiel dadurch auf Platz 24 zurück. Bis zum Rennabbruch konnte Katja Thelen dann durch eine konstante Fahrweise im stärker werdenden Regen Platz 18 zurückerobern. Marc Giradelli fuhr in seinem Startturn sehr gute Zeiten und verteidigte die Startposition bis zum Rennabbruch.
Nach einer Stunde Pause, in der die Vergaser der Karts gegen eindringendes Wasser abgedichtet wurden, ging es weiter. Im Team von Cora Schumacher gingen nacheinander Marco Rückert, Michael Hauser und Horst Bogatz ins Regenrennen. Mit guten Rundenzeiten schafften sie das schier Unmögliche und brachten das Team bis zum Schlußturn auf Platz 8 vor. Schlußfahrer Oliver Bildstein aus Friedrichshafen , der Schnellste aus dem Freien Training ging somit hochmotiviert ans Werk. Mit Rundenzeiten, die der Spitze ebenbürtig waren, brachte er das Team bis auf Platz 4 vor und knabberte in den letzten zwei Minuten sogar am Podium. Doch Schlußfahrerin und DTM-Pilotin Katherine Legge im auf Platz 3 liegenden Team der Playmates gab Oliver Bildstein keine Chance zum Überholen. Trotzdem freuten sich alle Teammitglieder über den Erfolg, auch wenn Teamleaderin Cora Schumacher schon wieder zu Mann und Kind in den Urlaub zurückgeeilt war und nicht mitfeiern konnte.

Dem Team von Marc Giradelli war das Glück nicht so hold. Bis zum Schlußturn von Lutz Richter lag das Team weit abgeschlagen auf Platz 26. Trotz der Abdichtungsmaßnahmen in der unfreiwilligen Rennpause lief das Kart nicht immer einwandfrei. Lutz Richter hatte alle Hände voll zu tun, um in seinem Turn das Renngerät am Laufen zu halten. Trotzdem gelang es ihm noch aufgrund seiner exzellenten Rundenzeiten nach und nach Position 20 zu erobern, visierte in den letzten Minuten auch noch Platz 19 an, doch die Zielflagge machte der Aufholjagd dann um 19.00 Uhr ein Ende.

Alle Teilnehmer zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz. Trotz der zum Teil weiten Anreise (Berlin, Bottrop, Freiburg, Regensburg, Starnberger See) hatte sich der Einsatz gelohnt. Über eine Teilnahme im nächsten Jahr wird auf jeden Fall wieder nachgedacht.

Cora Schumacher im Kart Nr. 2

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