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6. Lauf - Sachsenring 18.-20.9.09

Freddy Kremer am Sachsenring

30.000 Zuschauer begeistert vom ADAC Masters Weekend

Traumwetter und mitreißender Motorsport lockten 30.000 Zuschauer zum ADAC Masters Weekend an den Sachsenring – unter ihnen auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Der Landesvater übergab am Sonntag die Siegerpokale im ADAC GT Masters. Bei insgesamt 14 Rennen boten die Piloten aus den ADAC Masters Weekend-Serien sowie der Mini Challenge und des ADAC HAIGO Cups hochklassige Action auf der traditionsreichen Berg-und-Tal-Bahn nahe Chemnitz.

Und auch weiterhin ist der Titelkampf im ADAC GT Masters völlig offen. Das vorletzte Saisonwochenende hat Bewegung in die Tabellenspitze des ADAC GT Masters gebracht. Der Schweizer Henri Moser erkämpfte zusammen mit Vizemeister Christopher Haase (Kulmbach) im Audi R8 von Phoenix Racing zwei Siege und schob sich so bis auf acht Punkte an Tabellenführer Christian Abt (Kempten, ebenfalls Audi) heran. Der Ex-DTM-Pilot belegte auf dem Sachsenring zusammen mit Partner Christopher Mies (Heiligenhaus) einen zweiten und einen dritten Platz. Pech hatten die Corvette-Piloten Marc Hennerici/Luca Ludwig, die nach einem zweiten Platz am Samstag im zweiten Rennen ausschieden. Sie gehen nun mit elf Punkten Rückstand ins Finale.

Das Rennen am Samstag startete turbulent. Während Christopher Haase seinen ersten Startplatz nutzte, um die Führung zu übernehmen, kollidierten in der Startrunde drei Fahrzeuge im Mittelfeld. Aufgrund der Kollision, an der auch der ehemalige Bob-Olympiasieger Christoph Langen (Buchbinder-Porsche) beteiligt war, wurde das Rennen mit dem Safety-Car neutralisiert. Nach dem Re-Start behielt Haase die Führung, Teamkollege Moser machte nach dem Fahrerwechsel mit einem Vorsprung von sieben Sekunden den Sieg perfekt.

Dem Stadtsteinacher Freddy Kremer wäre diese Massenkarambolage fast zum Verhängnis geworden. Von Startplatz 15 aus gestartet fand er sich plötzlich mitten drin im Unfallgeschehen und beschloss intuitiv nach links auszuweichen. Genau die richtige Entscheidung, denn hier entging er, anders wie Porsche-Fahrer Christoph Langen hinter ihm, nur um Haaresbreite der Katastrophe. Beim anschließenden Re-Start absolvierten die beiden hinter ihm liegenden Porsche-Piloten Ronald Van der Laar und Jürgen Häring einen Frühstart und wurden dafür beide mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. In Runde 10 übergab Freddy Kremer an Teamkollege Björn Grossmann, der im Verlauf seines Rennens nach einer beispiellosen Aufholjagd auf Platz 12 vorstoßen konnte.

In einem spannenden Duell um den zweiten Platz setzte sich die Callaway-Corvette von Ludwig/Hennerici gegen den Abt-Audi R8 von Abt/Mies durch. Startfahrer Luca Ludwig kämpfte sich zu Rennbeginn von Startplatz fünf bis auf die dritte Position vor. Nach dem Fahrerwechsel schloss Marc Hennerici den Rückstand auf den zweitplatzierten Abt und zog schließlich am Tabellenführer vorbei.
Die Startphase beim ADAC GT Masters-Rennen am Sonntag bot ebenfalls viel Dramatik. Hinter dem von der Pole-Position gestarteten Peter Terting im Abt-Audi konnte Marc Hennerici am Start an Christian Abt vorbeiziehen und Platz zwei einnehmen. Hennerici nahm die Verfolgung des führenden Audi von Peter Terting auf. In der 13. Runde erlitten die Titelhoffnungen von Hennerici/Ludwig jedoch einen Dämpfer, als Hennerici seine Corvette mit defektem Radlager abstellen musste. Auch der Führende Terting blieb von Problemen nicht verschont. Der ehemalige DTM-Pilot drehte sich von der Strecke und verlor die Führung an Henri Moser. Den dritten Platz erkämpften sich in der Schlussphase Tim Verbergt und Frank Kechele. Das Duo im Argo-Audi profitierte von einem Ausrutscher von Toni Seiler, der schließlich mit Teamkollege Christian Hohenadel in einer Callaway-Corvette Vierter wurde. Damit sicherte sich Seiler vorzeitig den Titel in der Amateurwertung. Tabellenführer Christian Abt reist nach dem zweiten Platz nun mit acht Punkten Vorsprung auf Moser zum Finale nach Oschersleben

Startfahrer Björn Grossmann nahm am Sonntagmittag von Platz 15 das Rennen auf und verbesserte sich schon im zweiten Umlauf auf Position 12. Mit Ausfall von Marc Hennerici in der Callaway-Corvette wurde Grossmann kurz vor dem Boxenstopp auf Position 11 geführt. Nach dem schnellsten Boxenstopp im Fahrerfeld ging Freddy Kremer von Platz 7 aus ins Rennen. Diese Position konnte er jedoch nur fünf Runden lang halten, dann konnte er dem Angriff der Corvette von Ruben Zeltner nicht länger standhalten. Im Windschatten von Zeltner, Chef des Sachsenrings, rutsche auch Porsche-Pilot Van der Laar durch. Im Schlußturn musste Freddy Kremer auch noch Jürgen Häring vorbeilassen, da der Ferrari bei den Überrundungs-Vorgängen mit den Führungsfahrzeugen die Ideallinie verlassen musste und viel Dreck aufsammelte. Die Rundenzeiten aus der Anfangsphase seines Stints waren nun nicht mehr möglich und vereitelten eine bessere Platzierung. Die Zielflagge sah Freddy Kremer dann an 10. Position liegend, ein Ergebnis mit dem der in Starnberg lebende Franke durchaus zufrieden war. Mit nur 4 Punkten für die Amateurwertung rutschte Freddy Kremer erstmals in der Saison auf Platz 3 in der Privatfahrer-Wertung ab.



ADAC Masters Weekend am Nürburgring im DSF: Samstag 26. September 2009 – 20:00 – 21:00 Uhr

Weitere Informationen auch unter www.adac-masters.de

Unsere Gäste am Nürburgring:

- Sponsor Vemma Pur Racing mit Peter Bauer und Irmtraud Donnerer
- Sponsor Multiconsult GmbH mit Sybille Hörl, Cynthia Graf und Katja Schlager
- Partner Krauß Event mit Matthias Krauss und Julius Tannert
- Zzuzsa Papp, Hoteldirektorin AMEDIA Hotel Zwickau mit Mitarbeitern
- Jürgen Kestler, Walton Europe GmbH
- Christian Reif, EuroCon GmbH mit Ralf Hübner sowie Elke und Lisa Gundermann
- Bernd Böcker mit Gästen, Transatlantic Blow
sowie der Freddy-Kremer-Fan-Club aus Stadtsteinach