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4. Lauf - Lausitzring 3.-5.7.09

Viel Pech für Freddy Kremer am Lausitzring

Begonnen hatte das Rennwochenende sehr vielversprechend in Dresden. Dort hatte der ADAC eine Präsentation der Serie auf dem Gelände des Hornbach-Baumarktes organisiert um die Traumsportwagen einem recht großen Publikum in der Stadt näherzubringen. Freddy Kremer stellte sich den Fragen der zahlreichen Besucher und schrieb Autogramme wie auch seine Markenkollegen von Audi, Ascari sowie weiteren Fahrern aus den Rahmenserien. Dass die Aktion ein Erfolg war, zeigte sich am Wochenende. 14.500 Zuschauer verfolgten auf dem EuroSpeedway das fünfte ADAC Masters Weekend der Saison 2009 mit den Rennen der Stammserien ADAC GT Masters, ATS Formel-3-Cup, ADAC Formel Masters und ADAC Procar. Dazu kamen noch die sehenswerten Wettkämpfe der osteuropäischen Rennwagen-Youngtimer im Haigo ADAC Historic Cup.

Am Lausitzring war wieder Thomas Jäger mit von der Partie. Er ersetzte zum zweiten Mal in der Saison G2-Racing Stammpilot Björn Grossmann, der im südfranzösischen Paul Ricard auf Punktejagd in der Ferrari Challenge ging. Die Abstimmung des Rennwagens in beiden Trainingssitzungen am Freitag konzentrierte sich auf die Hinterachse, kurzzeitig unterbrochen vom Austausch des Diffusors, der der aggressiven Setup-Arbeit von Thomas Jäger zum Opfer gefallen war. Leichter Regen am Anfang der ersten Session im Qualifikationstraining und spät abtrocknende Fahrbahn erschwerten das Zeittraining zusätzlich und Freddy Kremer musste sich mit der neunten Startreihe zufrieden geben. Besser, aber auch nicht optimal lief es beim Teamkollegen Thomas Jäger. Er verfehlte mit 2 Zehnteln knapp die Top Five und reihte sich hinter Vorjahres-Champion Tim Bergmeister und Ex-DTM-Fahrer Christian Abt auf Platz 9 ein.

Ein regelrechter Wolkenbruch vor Rennbeginn am Samstag machte den Einsatz von Regen-reifen und den Start hinter dem Safety-Car erforderlich. Trotz schwierigen Strecken-bedingungen kämpfte sich Freddy Kremer bis zur Rennmitte auf Platz 15 vor. Zur Rennhalb-zeit wechselten alle Teams auf abtrocknender Strecke nicht nur die Fahrer, sondern auch von Regenreifen auf profillose Slicks. Thomas Jäger, im Begriff seine Aufholjagd zu starten, wurde von einem jähen Kupplungsproblem gestoppt. Nach einigen Sekunden war das Problem zwar behoben, doch einige Positionen verloren. Trotz sehr schneller Rundenzeiten konnte der den vor ihm fahrenden #3 Mühlner Porsche nicht mehr einholen und fuhr auf dem 13. Platz ins Ziel.

Das Regenlotto vom Lausitzring gewann der ADAC-Vizemeister Christopher Haase zusammen mit seinem Teamkollegen Henry Moser nach einem dramatischen Finish vor Christian Abt und Jan Seyffahrt und den beiden Phoenix-Fahrern Michael Outzen und Christopher Mies.

Der Rennsonntag begann mit einem Showprogramm für die Zuschauer, die wie in Hockenheim einen Pitwalk absolvieren konnten und anschließend von den Tribünen aus das Starterfeld der Traumsportwagen bewundern konnten. Da im offiziellen Programm auch Renntaxifahrten geplant waren, nutzte das Kremer Racing Team die Gelegenheit und ließ einige Gäste vom ostdeutschen Rallyefahrer Nils Henkel in seinen 140 PS starken Rennlupo GTI um die Strecke chauffieren.

Mit einem sensationellen Start am Rennsonntag sicherte sich Thomas Jäger direkt zwei Positionen und kam als siebter aus der ersten Runde zurück. Vorjahresmeister Bergmeister im Mühlner Porsche setzte Jäger zwar rundenlang unter Druck, konnte diesen jedoch nie gefährden. In Runde 24 übergab Thomas Jäger auf Position sechs liegend den Ferrari an Freddy Kremer. Nach absolviertem Boxenstopp wurde Kremer auf Position 8 geführt. Bereits zwei Runden später rapportierte der Stadtsteinacher aber erste Schaltprobleme an die Box. Für den Rest des Rennens musste sich Kremer mit dem immer wiederkehrenden Totalausfall der Gänge durchs Feld kämpfen. Mit Rundenzeiten bis zu 5 Sekunden hinter der Spitze fiel Freddy Kremer erst auf Platz 11 zurück und musste sich zum Schluss noch dem Lamborghini eines Rennauer-Zwillings geschlagen geben. Da half auch das Daumendrücken vom Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner nicht viel. Eine Plazierung in der Top Ten konnte so nicht erreicht werden. Das Resümee vom Lausitzring hieß demnach, Platz 12, keine Punkte aber trotzdem Platz 2 in der Privatfahrer-Wertung.

Am Sonntag endete auch vorläufig die Audi-Dominanz, stattdessen herrschte eine bunte Markenmischung auf dem Podium: Das Corvette-Duo Toni Seiler/Christian Hohenadel siegte vor Walter Lechner/Christoffer Nygaard im Ford GT. Mit Platz drei sorgten Marcel Leipert/Daniel Keilwitz für den ersten Podest-Erfolg des Sportwagen-Exoten Ascari KZR1 im ADAC GT Masters.

Auch an diesem Wochenende konnten zahlreiche Gäste des Kremer Racing Teams hautnah das Renngeschehen am Lausitzring verfolgen:

- Klaus Peter Söllner, Landrat des Landkreises Kulmbach
- Dr. Markus Keicher, Senior Manager Production Planning Mercedes Benz Berlin
- Uwe Stockhausen
- Harald Maier, Bernd Ros, Peter Bauer und Irmtraut Donnerer von Vemma Deutschland
- Matthias Wiegel, Standard Life Versicherung Frankfurt, Sales Director und Mitglied des Vorstandes mit Gattin Susanne
- Peter Würgatsch und Gattin, Geschäftsführer Business Invest GmbH
- Dieter Buchstab, Geschäftsführer Firmengruppe Buchstab, Illertissen
- Agnes Zimmermann, Moderatorin und Schauspielerin, München
- Alfred Götz, Geschäftsführer Contracts & Finances, Multiconsult GmbH München mit Michael Deml, Christiane Klebl und Michael Klebl
- Ralf und Marion Schwaiger, Günzburg
- Michael Rieker und Mario Murmann, Fanclub Freddy Kremer Stadtsteinach
- Nils Henkel und sein Renn-Lupo GTI

ADAC Masters Weekend am EuroSpeedway Lausitz im DSF: Sonntag 12. Juli 19:30 – 20:30 Uhr