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CHARITY KART EVENT FN 2009

Katja Thelen (2.v.li) f. Kremer Racing am Start

Race-4-Kids der Film

Unter folgendem Link ist der Film zum Charity-Event zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=T_z4fBgWba8

Kremer Racing bei Mega-Event am Bodensee

Auch in diesem Jahr nimmt Kremer Racing beim Race-4-Kids Charity-Kartrennen am Bodensee teil. In 2008 fuhr Freddy Kremer im Team von Timo Scheider den Gesamtsieg ein, dieses Jahr ist Kremer Racing in den Teams von Cora Schumacher und Marc Giradelli am Start. Viele Promis haben für die Veranstaltung zu Gunsten von „Stunde des Herzens“ am Samstag den 8.8.09 zugesagt, u.a. F1-Rennfahrer Timo Glock, die DTM-Fahrer Markus Winkelhock und Katherine Legge, Radprofi Jan Ullrich, die Schauspieler Michaela Schaffrath und Michel Guillaume, DSDS-Gewinner Daniel Schumacher, Red-Bull-Air-Race Pilot Hannes Arch und Motorrad-Profi Stefan Bradl.

Ein packendes Rahmenprogramm rund um das 4-Stunden Kart-Rennen wurde wieder von Jasmin Rubatto, der Lebensgefährtin von Timo Scheider, und ihren Mitstreitern in Friedrichshafen auf die Beine gestellt.:

Hannes Arch, der amtierende Red Bull Air Race-Weltmeister, wird in seiner „Edge 540“ bei waghalsigen Kunstflugmanövern die Schwerkraft außer Kraft setzen. Bodenständiger bleibt da vorsichtshalber Timo Scheider mit seinen Kollegen bei der Boxenstop-Show von ABT Sportsline mit einem DTM-Auto. Aber auch die rasanten Fahrten mit den Clio-Renntaxis und den speziellen Drift-Taxis von „Drive-a-Racecar“ spielen sich in Augenhöhe ab. Ebenfalls äußerst spektakulär werden die Live-Shows mit Stars der Zweiradszene wie Chris Pfeiffer, dem besten Stuntfahrer der Welt, Supermoto-Weltmeister Bernd Hiemer, dem KTM-Superbike-Werksteam sowie Tom Lüthi, Stefan Bradl, Sandro Cortese und Jonas Folger.

Weitere prominente Sportler und Gäste haben ihren Besuch auf der Bühne für die große Tombola angekündigt. Im Rampenlicht stehen ganz besonders Loona, die seit ihrem Hit „Bailando“ ein Dauerabonnement für die Charts gelöst haben. Außerdem zeigen Robeat, der deutsche Vize-Meister im Beatboxen, und Sascha Salvati (Ex-Room2012) ihr Können am Mikro. Der ein oder andere Überraschungsgast, bekannt aus Funk & Fernsehen, wird ebenfalls die Showbühne entern. Nach der Siegerehrung dreht Radio 7 so richtig auf für die RACE-4-KIDS After Show Party.

Ab 9.00 Uhr ist auf dem Aussengelände der Messe Friedrichshafen Einlass für die Besucher. Der Eintritt kostet 2,00 € und geht vollumfänglich an die gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation „Stunde des Herzens“. Weitere Informationen finden Sie unter www.race-4-kids.com

Traumhaftes Augustwetter und die neue Messe in Friedrichshafen bildeten die Kulisse für einen Event der Extraklasse am Bodensee. Timo Scheider, der amtierende DTM-Champion und Jasmin Rubatto hatten sich in diesem Jahr selbst übertroffen. 28 mit Prominenten, Profis und Amateuren besetze Karts gingen nach einer Verzögerung von einer halben Stunde um 15.30 Uhr an den Start. Am Ende des Tages waren fast 40.000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.

8000 Fans feuerten die Teams an und freuten sich über die große Nähe zu den prominenten Mitstreitern. Der sichtlich gelockerten und familiären Atmosphäre konnte auch der große Regen, der pünktlich zum Rennstart eintraf, nichts anhaben. Zum Schauen gab es auch in der großen Messehalle sehr viel. Alle Teams waren in diesem Jahr in rennmässig getrimmten Boxen untergebracht, sodaß sich alle Sponsoren mit ihren Produkten werbetechnisch gut präsentieren konnten. Timo Scheider’s DTM-Crew präsentiere nicht nur den ABT-Racetruck sondern boten auch eine kleine Showeinlage mit dem DTM-Rennwagen. Daneben präsentierten sich die Motorsport-Teams Holzer und Huber Logistik mit ihren Einsatzautos.

Freddy Kremer, der aus dringenden persönlichen Gründen leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, wurde im Team #21 um Marc Giradelli vom Vorstand der Compexx Finanz AG, Lutz Richter, vertreten. Katja Thelen, Freddy Kremer’s Lebensgefährtin, fuhr ihr erstes offizielles Kart-Rennen im Team von Cora Schumacher. Nachdem sich am Vormittag alle Fahrer sowohl mit der Strecke als auch mit ihren Karts vertraut machen konnten, wurde es um 12.00 Uhr ernst. Die drei besten Fahrer des Cora-Schumacher-Teams aus dem Freien Training wurden zum halbstündigen Qualifying geschickt und gaben ihr Bestes. Mit 40.437 Sekunden fuhr Cora Schumacher in ihrem Turn Startplatz 18 heraus. Das Team von Lutz Richter hatte im Getümmel der 28 Piloten weniger Glück und konnte nur den 21. Startplatz ergattern.

Das Rennen mußte aufgrund des umfangreichen Rahmenprogramms mit Drift- und Flugshow und der Fahrerpräsentation um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Cora Schumacher, die den Startturn fuhr, konnte sich im Laufe ihres Stints auf Platz 16 vorarbeiten, ihre ruppige Fahrweise brachte ihr aber eine Stop-and-Go-Strafe ein und sie fiel dadurch auf Platz 24 zurück. Bis zum Rennabbruch konnte Katja Thelen dann durch eine konstante Fahrweise im stärker werdenden Regen Platz 18 zurückerobern. Marc Giradelli fuhr in seinem Startturn sehr gute Zeiten und verteidigte die Startposition bis zum Rennabbruch.

Nach einer Stunde Pause, in der die Vergaser der Karts gegen eindringendes Wasser abgedichtet wurden, ging es weiter. Im Team von Cora Schumacher gingen nacheinander Marco Rückert, Michael Hauser und Horst Bogatz ins Regenrennen. Mit guten Rundenzeiten schafften sie das schier Unmögliche und brachten das Team bis zum Schlußturn auf Platz 8 vor. Schlußfahrer Oliver Bildstein aus Friedrichshafen , der Schnellste aus dem Freien Training ging somit hochmotiviert ans Werk. Mit Rundenzeiten, die der Spitze ebenbürtig waren, brachte er das Team bis auf Platz 4 vor und knabberte in den letzten zwei Minuten sogar am Podium. Doch Schlußfahrerin und DTM-Pilotin Katherine Legge im auf Platz 3 liegenden Team der Playmates gab Oliver Bildstein keine Chance zum Überholen. Trotzdem freuten sich alle Teammitglieder über den Erfolg, auch wenn Teamleaderin Cora Schumacher schon wieder zu Mann und Kind in den Urlaub zurückgeeilt war und nicht mitfeiern konnte.

Dem Team von Marc Giradelli war das Glück nicht so hold. Bis zum Schlußturn von Lutz Richter lag das Team weit abgeschlagen auf Platz 26. Trotz der Abdichtungsmaßnahmen in der unfreiwilligen Rennpause lief das Kart nicht immer einwandfrei. Lutz Richter hatte alle Hände voll zu tun, um in seinem Turn das Renngerät am Laufen zu halten. Trotzdem gelang es ihm noch aufgrund seiner exzellenten Rundenzeiten nach und nach Position 20 zu erobern, visierte in den letzten Minuten auch noch Platz 19 an, doch die Zielflagge machte der Aufholjagd dann um 19.00 Uhr ein Ende.

Alle Teilnehmer zogen am Ende des Tages eine positive Bilanz. Trotz der zum Teil weiten Anreise (Berlin, Bottrop, Freiburg, Regensburg, Starnberger See) hatte sich der Einsatz gelohnt. Über eine Teilnahme im nächsten Jahr wird auf jeden Fall wieder nachgedacht.

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