ADAC GT MASTERS IN OSCHERSLEBEN
2. LAUF 7. – 8. Juli 2007
Faszinierende und spektakuläre Sportwagen, zwei runde Geburtstage, eine gemeinsame Geschichte - wenn das ADAC GT Masters am Wochenende im Rahmen der FIA GT Meisterschaft in der Motorsport Arena Oschersleben gastiert, steht dieses Highlight im Kalender des Kurses unter attraktiven Vorzeichen. Die 1997 eröffnete Renn- und Teststrecke hat ebenso wie die FIA GT-Meisterschaft ein erfolgreiches Jahrzehnt hinter sich gebracht. Ebenfalls ein Grund zu feiern: 1998 gastierte die weltweit ausgetragene Sportwagenserie im ersten Betriebsjahr der Motorsport Arena Oschersleben bereits in der Magdeburger Börde und hat damit die längste Historie der 2007 hier ausgetragenen Rennserien.
Doch keine Tradition ohne Innovation: Die Rennstrecke präsentiert für die Auflage 2007, die vom 07. bis 08. Juli ausgetragen wird, interessante Neuerungen. In der Motorsport Arena Oschersleben sorgt eine novellierte Streckenführung im Bereich der ersten Kurve nach Start und Ziel dank besserer Überholmöglichkeiten für mehr sportliche Spannung und mit asphaltierten Auslaufzonen für mehr Sicherheit der Piloten.
Geblieben ist die Faszination großer Sportwagen-Namen und spektakulärer Technik. Maserati, Corvette, Lamborghini, Ferrari, Aston Martin oder Porsche - diese Hersteller stehen für automobile Träume und motorsportliche Tradition. Das Rennen der FIA GT-Serie in der fahrerisch anspruchsvollen Motorsport Arena Oschersleben markiert den einzigen Auftritt dieser einzigartigen Motorsport-Kategorie im deutschsprachigen Raum, bulligen Sound von 600 PS starken Sechs-, Acht,- und Zwölfzylinder-Motoren inklusive.
Neben der FIA GT-Serie und dem ADAC GT Masters stehen am Wochenende der GT4 European Cup ebenso auf dem Programm wie die Tourenwagen-Rennen der ADAC Procar-Serie und der Formel Renault Northern European Cup.
Als Kontrast zur professionellen FIA GT-Serie bietet der GT4 European Cup seinen Teams, Herstellern und Fahrern eine neue Plattform für den Einstieg in den GT-Sport. Wie hoch die Leistungsdichte in den zwei pro Wochenende ausgetragenen Sprintrennen des GT4 European Cup ist, bewiesen schon die ersten Läufe im britischen Silverstone, als die Führenden lediglich 47 Tausendstelsekunden trennten.
Die ADAC Procar-Meisterschaft bildet die "Zweite Bundesliga" des deutschen Tourenwagen-Sports. Fahrzeuge aus drei unterschiedlichen Divisionen ermitteln miteinander in zwei etwa 20-minütigen Läufen die Sieger ihrer Klassen. Neben reinrassigen Klasse-2-Rennern nach Super-2000-Reglement, wie etwa die 2-Liter-Tourenwagen BMW 320i, Chevrolet Lacetti, Ford Focus, Honda Accord und Opel Astra GTC, sind in den beiden "kleinen" Kategorien auch Fahrzeuge mit 1.600 ccm Hubraum in der Division 2 und mit Dieselantrieb in der Division 3 am Start.
Eine ausgesprochene Nachwuchsklasse ist der Formel Renault Northern European Cup, der sich 2006 aus dem niederländischen und dem deutschen Championat zusammengeschlossen hat. Knapp 30 Piloten nutzen im zweiten Jahr die Einstiegs-Formel mit 196 PS starken und bis zu 260 km/h schnellen Einheits-Monoposti, um für die Zukunft in höheren Motorsport-Kategorien auf sich aufmerksam zu machen.
Freddy Kremer wird an diesem Wochenende wie bereits am Nürburgring mit dem Bayreuther Ralf Preßlein an den Start gehen. Verstärkt wird das Team durch einen zweiten Ferrari 430 GT3, der zum einen von dem Führenden der Europa-meisterschaft, Henri Moser und zum anderen von Philipp Peter, zweimaliger Sieger der 24-Stunden von Dubai und langjähriger FIA GT-Champion zuletzt in der Corvette C6R und in 2006 mit Karl Wendlinger im Aston Martin DBR9, pilotiert wird.